Höhere Beiträge in der privaten Krankenversicherung (PKV) ab 2017

Im Schnitt geht es mit den Beiträgen zwischen elf und zwölf Prozent rauf.

Beitragsanpassung kommt auf 2/3 der Privatversicherten zu

Privatversicherte müssen sich auf deutliche Beitragserhöhungen ab 2017 einstellen. Denn wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet, verteuern sich die PKV-Tarife für knapp 6 der 8,8 Millionen Versicherten. Dabei fallen die Beitragssteigerungen drastisch aus. Zwischen elf und zwölf Prozent werden Betroffene im Schnitt mehr zahlen müssen. „In der Spitze könnten die Anhebungen vereinzelt auch mehr als 1/4 der aktuellen Prämie betragen“, so die Zeitung.

Der Verband der Privaten Krankenversicherungen hält sich bisher bedeckt über das Ausmaß der Beitragserhöhungen. Er sprach lediglich von untypischen Anpassungen. Allerdings ließ der Verband wissen, dass Privatversicherte wie Sparer unter der Niedrigzinsphase leiden. Ohne die geringen Zinsen „wäre die PKV-Beitragsentwicklung auch im Jahr 2016 unauffällig.“

Gründe für die Beitragserhöhung

Für die PKV-Beitragserhöhung gibt es verschiedene Gründe. So investieren die Versicherer einen Teil der Prämien ihrer Versicherten in den Kapitalmarkt. Gehen dort die Gewinne etwa aufgrund geringerer Verzinsung zurück, müssen Versicherte diese Lücke durch höhere Beiträge ausgleichen. Die Beitragsanpassung sichere dabei „unmittelbar ihre eigene medizinische Versorgung der Zukunft“, so der PKV-Verband.

Zudem können die Versicherer ihre Prämien nicht jederzeit anpassen, sondern nur, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Dazu zählt einerseits eine mindestens fünfprozentige Veränderung der Sterbewahrscheinlichkeit. Andererseits müssen die Ausgaben für Leistungen mindestens zehn Prozent von der Kalkulation abweichen. Selbst wenn die Versicherer früher ihre Beiträge anpassen wollen würden, um drastische Beitragssprünge zu verhindern, könnten sie dies nicht, da ihnen gesetzlich ein Riegel vorgeschoben ist.

Was können Sie bei steigenden Beiträgen tun?

Im Falle einer Beitragserhöhung können Sie einiges tun, um ihre Prämien zu reduzieren. So besteht die Möglichkeit, den Selbstbehalt zu erhöhen. Versicherte zahlen dann einen höheren Betrag für Arztbehandlungen & Co. als bisher, ehe der Versicherer die Kosten erstattet. Eine weitere Möglichkeit ist es, auf Leistungen zu verzichten. Hier sollten Betroffene allerdings gut abwägen, ob sie wirklich können.

Der Wechsel zu einem neuen Versicherer ist ebenfalls eine Option, die sich jedoch kaum auszahlt. Gerade bei Personen, die schon seit Jahren privat versichert sind, gehen durch die Wechsel sogenannte Altersrückstellungen verloren. Dieser Puffer für Beitragserhöhungen im Alter müsste neu aufgebaut werden, was den neuen Tarif teuer machen kann. Sinnvoller ist ein Wechsel innerhalb der bisherigen Krankenversicherung. Häufig haben diese Tarife im Angebot, die die gleichen Leistungen wie der alte Krankenversicherungsschutz bieten, jedoch günstiger sind. Selten informieren Versicherer jedoch offensiv über diese Möglichkeit, sodass Versicherte gezielt nachfragen müssen.

Quelle:
Krankenversicherung.net

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